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Pastime Irish Terrier - Hundezucht in Rügge

Die 1. Woche mit dem Welpen

Pastime Irish Terrier, Welpen, W-Wurf

vom  17.07.2019

Nachfolgend eine Mail, die wir von einem Welpenkäufer nach der 1. Woche bekommen haben. Der Beitrag ist nach unserer Meinung so nett geschrieben und irgendwie typisch für die ersten Tage, dass wir um die Erlaubnis gebeten haben, ihn veröffentlichen zu dürfen. Da der Autor gebeten hat, dass sein Name nicht im Internet erscheint, wird die Mail hier ohne Unterschrift wiedergegeben.
 
"Liebes Ehepaar Hospowsky,
 
nahezu eine Woche wohnt Ihr Hundekind jetzt bei mir - daher ein kleines Update zu seinem Leben!
 
Die kleine Hazel (wir finden, dieser Name passt aufgrund der Fellfarbe perfekt) hat den Kulturschock ganz gut verkraftet, sie wird aber auch rund um die Uhr begleitet und beobachtet. Das ermöglicht eine ziemlich gute Feinabstimmung, die sich im Wochenverlauf denn auch günstig ausgewirkt hat.
 
Letzte Nacht waren wir nur einmal im Dunkeln draußen - Hazel zeigt dabei ein weiteres Mal ihren "nicht dein Ernst?!"-Blick, um zu verdeutlichen, dass ich ja gern gehen könne - es sie aber zu ihrem kuschligen Lager zurück verlange. Danach schliefen wir weiter bis 7:30 Uhr. Sie frisst gut (es gibt aber auch das ganze Spektrum der Menuvorschläge), trinkt allerdings auffallend wenig. Ich versuche sie zu animieren, biete abwechselnd auch Wasser pur - habe außer Keramik einen Napf aus Chromargan angeboten.
(Was haben denn Ihre Hunde für Näpfe? Haben Sie sonst noch einen Tipp??)
 
Sie hat keine Probleme mit dem Wasserlassen, allerdings sind die (geringen) Kotmengen eher kleinformatig statt wurstähnlich.
 
Von Stubenrein ist sie noch deutlich entfernt - sie scheint das innerhalb der Wohnung für eine Art Spiel zu halten. :-(
Ich bleibe geduldig, lobe sie draußen, flitze drinnen (ihre Frequenz ist mitunter schweißtreibend).
Eine Waschmaschine ist also kein Luxus ...
 
Hazel hat so viele verschiedene Schlaf-Zustände wie die Inuit Wörter für "Schnee" haben :-) -- manchmal döst sie leise vor
sich hin, kriegt aber jede Bewegung, jedes Geräusch mit und ordnet ihm eine Bedeutung zu, manchmal wartet sie nur im Standby, bis etwas Spannendes passiert, um dann auf den Punkt dabei zu sein. Wenn sie richtig tief ratzt, bekommt sie nicht einmal mit, wenn ich die Wohnung verlasse. Noch achte ich darauf, dass das der Fall ist - während sie in ihrer Box liegt, um meine Besorgungen zu machen.
So hat sie noch nicht einmal geweint oder gejault.
 
Ihre Aktivitätszyklen sind ebenso beindruckend. Macht sie den Terrier-Tiger, bleibt kein Auge trocken, aber mitunter auch die Haut nicht heil.
Ihre spitzen Zähnchen graben sich in Socken, Hosenbeine, Zehen und Unterarme. Ein "Nein" ist für sie noch immer verhandelbar - oder eben nicht fest in ihrem Vokabular verankert ... Aber meist finden wir gemeinsame Spiele, die uns beiden Spaß bringen.   Ab und zu bringt sie das Spielzeug zurück ("feine Hazel"), und hochmotiviert sucht sie mich, wenn ich mich verstecke ("sehr gut, Hazel"). Sie kann sich ganz gut selbst beschäftigen für eine  Weile, wenn sie anfängt, sich zu langweilen, macht sie "Unsinn" und muss etwas ab- oder umgelenkt werden.
 
Draußen sind wir meist allein unterwegs, gestern haben wir einen erwachsenen Irish Rüden getroffen, der sich überlegen und nicht interessiert gab (die Besitzer haben uns aber ein glückliches Leben gewünscht :-)). Wie von Ihnen vorhergesagt, sind Passanten oft vom Charme der kleinen rothaarigen Hündin entzückt - und ich freue mich, wenn sie auch anderen Menschen Freude macht.
 
Eigentlich müsste sie "Jackpot" heißen, denn das ist sie auf jeden Fall.
Am Sonntag gehen wir zum ersten Mal zum Welpentreff - es bleibt spannend!
 
Mit herzlichen Grüßen nach Rügge,"
 
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